Frederic Chopin (1810-1849)

Kammermusik


[1] Große Fantasie über polnische Lieder A-Dur op. 13 für Klavier und Orchester (bearb. für Klavier und Streichquintett)

Polnische Lieder op. 74 Nr. 1-19 für Violoncello und Klavier (Auszug)
[2] Nr. 8 Mein Geliebter
[3] Nr. 3 Trübe Wellen
[4] Nr. 1 Mädchens Wunsch

Trio für Klavier, Violine und Violoncello g-moll op. 8 (bearb. für Klavier, Viola und Violoncello von Joachim Draheim)
[5] 1. Allegro con fuoco
[6] 2. Scherzo: Con moto, ma non troppo – Trio
[7] 3. Adagio sostenuto
[8] 4. Finale: Allegretto

Polnische Lieder op. 74 Nr. 1-19 für Violoncello und Klavier (Auszug)
[9] Nr. 6 Mir aus den Augen
[10] Nr. 14 Das Ringlein
[11] Nr. 12 Meine Freuden

[12] Krakowiak F-Dur op. 14 (Konzert-Rondo für Klavier und Orchester, bearb. für Klavier und Streichquintett von Xaver Paul Thoma)

Johann Blanchard, Klavier
Parnassus Akademie
MDG 303 2110-2

Zur Aufnahme

Eine ganze CD mit Ersteinspielungen von Frédéric Chopin – wer hätte das für möglich gehalten? Das Trio Parnassus und die Parnassus Akademie präsentieren drei große Werke, in denen das Klavier – wie könnte es bei Chopin anders sein – im Mittelpunkt steht; dazu sechs Lieder in einer Übertragung für Violoncello und Klavier, in denen sich der große Melodiker von seiner schönsten Seite zeigt. Dass das Klaviertrio hier erstmals in der von Chopin favorisierten Fassung mit Viola statt Violine zu hören ist, macht den besonderen klanglichen Reiz dieser Neuaufnahme aus.

Pressestimmen

»Bei Johann Blanchard und den Streichquintett-Musikern der Parnassus Akademie sind diese Bearbeitungen, die das kleine Feld Chopin’scher Kammermusik bereichern, in besten Händen.« (SWR2 CD-Tipp)

»Fast wirkt diese Fassung so, als hätte Chopin mit ihr eine romantische Idee vorwegnehmen wollen. In den folgenden Jahrzehnten wird die Bratsche wegen ihres warmen, seelenvollen und immer auch ein bisschen melancholischen Tons zu einem der beliebtesten Instrumente der Romantik, ja als „Sängerin des Innenlebens“ bezeichnet. Und gesungen wird in Chopins Klaviertrio zuhauf: Immer wieder besticht der unbedingte Wille zur Melodie, zur expressiven Linie. Im dritten Satz, einem „Adagio“, verleiht die Klangfarbe der Bratsche dieser frühen Musik Chopins einen geradezu geheimnisvollen Anstrich Diese Melodielinienpoesie von Bratschistin Madeleine Przybyl und Cellist Michael Groß wird von Johann Blanchard am Klavier aufs Schönste unterstützt. Er ist nicht nur im Klaviertrio (Trio Parnassus) ein umsichtiger und gewandter Primus inter pares. Auch in den anderen Chopin-Werken dieser Neuerscheinung beweist er, mit welcher Eleganz Chopins Musik gespielt werden kann, ohne dabei vordergründig virtuos zu sein.« (SWR2 Rafael Rennicke)


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