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parnassusakademie

Streichsextette
von Schulhoff, d’Indy und Bridge

KTC 1475, VÖ Januar 2015
Etcetera records
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nominiert von der ICMA (International Classical Music Awards) als eine der 10 besten Kammermusik-CDs 2014

Parnassus Akademie is a terrific ensemble. Their reading of Frank Bridge’s Sextet is eloquent and dramatic, the
world premiere recording of Vincent d’Indy’s Sextet pleasant, yet the piece is more like a relaxing place on the
disc, after the nightmare and near-death experiences of the Schulhoff work which definitely makes this CD as
must! Listen and be awestruck!

<supersonic pizzicato, Nov. 2015>

Kolja Lessing über die CD

„Eine der großartigsten musikalischen Entdeckungen der letzten Monate eröffnete mir die neue Streichsextett-CD der PARNASSUS AKADEMIE, die eine gattungsspezifischen Erkundung in europäischem Kontext innerhalb 15 weltbewegender Jahre zwischen 1912 und 1927 dokumentiert.
Erschütternd, mitreißend und visionär ist das Gipfelwerk der CD, Erwin Schulhoffs wahrhaft einzigartiges von unglaublicher Orginalität, das hier eine atemberaubend farbige, bis ins letzte Detail durchdrungene und durchdringende Wiedergabe erfährt.
Erst vor wenigen Tagen hörte ich mit Karlheinz Schneebergererneut den magischen langsamen Satz des Schulhoff-Sextetts und wir waren beide gleichermaßen zutiefst bewegt von dieser Musik und ihrer kongenialen Interpretation.
Danke und Bravo für diese Pioniertat und für ein überragend gestaltetes, geistreiches Programm!“

Würzburg, 12.3.2015

 

ktc-1562-parnassus

Max Reger

Piano Quintett op.64, Cellosonate op.116

KTC 1562, VÖ Oktober 2016
Etcetera records
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OpusKlassiek, März 2017

Zusammen mit dem Aufnahmeteam bieten sie (die Parnassus Akademie) vielleicht die schönste Überraschung, die das Regerjahr hervorbrachte.

Fonoforum, Mai 2017

Regers zweites Klavierquartett ist ein Brocken, der Ausführende und Publikum gleichermaßen viel abverlangt. Kolja Lessing und seine Mitstreiter kämpfen sich bravourös durch das expressionistisch wuchernde Stimmendickicht und die ständige emotionale Hochspannung.

Luister, April 2017

Ziemlich geräuschlos ist 2016 das 100. Sterbejahr Max Regers an der Musikwelt vorbeigegangen, dem deutschen Komponist, der als Visionär bekannt ist, obwohl er fest in der Tradition verwurzelt war. Das hört man auch in seinem Klavierquintett: vor allem Brahms scheint ihm über die Schulter zu schauen, aber die harmonische Komplexität und tonale Verdichtung sind um ein Vielfaches höher. Dies kann dem ahnungslosen Zuhörer etwas überspannt vorkommen. Der eingeweihte Hörer wird fasziniert sein von der ungeheuer intensiven motivischen Konzentration. Die Musiker dieser Aufnahme sind so intelligent, das Con moto ed agitato des Eröffnungssatzes nicht zu übertreiben: bei einem zu hohen Tempo ginge zu viel Schönes verloren. Das deutliche Ausspielen scheint ihre Devise zu sein, mit einer überzeugenden Gedankeneinheit und der entscheidenden Übersicht für die Rollenverteilung. Mitreißend erzählt ist auch die Cellosonate, worin sich darüberhinaus ein intelligenter Dialog zwischen den beiden Spielern entspinnt. Tonlich herausragend klingt das Cello von Michael Gross, der besonders den letzten Satz sehr treffend zu charakterisieren weiß.

Gramophone, Mai 2017

Der Ansatz der Parnassus Akademie ist sehr romantisch.
Die sinnliche Art und Weise, wie die vier Streicher die Eröffnungstakte zusammenfassen, ihre Portamentos und ihr reicher Klang, lassen schnell alle dagewesenen Vorurteile über Regers Kontrapunktik vergessen und gleichzeitig wird in den Schlusstakten des Quintetts ein echtes Sonnenuntergangsglühen geschaffen.
Das Gleichgewicht von Klavier und Streichern ist realistisch eingefangen, und Lessing ist besonders beredt in den kürzeren Passagen – zum Beispiel beim kreieren eines magischen Schlafzauberes am Ende des zweiten Satzes.
Das Quintett ist hier die große Geschichte, und das kann ohne Zögern empfohlen werden.

Susanne Popp vom Max Reger Institut

… Ihre wunderbare CD mit den beiden so sinnvoll zusammengestellten Werken op.64 und op.116, die ich beide besonders liebe, auch wenn das Quintett zumindest im ersten Satz eine Herausforderung an den Hörer stellt, für die ihn das hochemotionale Lento addolorato mit dem, wie Sie es so schön beschreiben, „Präludium“ des unglaublich burlesken Scherzo voll entschädigt. So wie Sie und Ihre Kollegen muss man das Werk auch spielen.

Die Cellosonate hat es da schon einfacher. Ihre Aufnahme mit Michael Groß überzeugt mich sehr – es ist ein wunderbares Werk.

Susanne Popp in einem Brief an Kolja Lessing im November 2016

Karlheinz Schneeberger

Ich bin wirklich überwältigt: tiefer auslotende und bis in jedes Detail durchgestaltete Wiedergaben dieser beiden grossen Werke kann ich mir schlichtweg nicht vorstellen. Die Sonate hat mich völlig in den Bann gezogen; das Fragende, schon im Beginn thematisch eindrücklich, das oftmals geradezu Verdämmernde, ist genial realisiert; ein wahrer Glücksfall ist der Cellist Michael Groß, der sein instrumentales Können, seinen schönen Klang völlig in den Dienst des musikalischen Ausdrucks stellt und einen so mit Kolja Lessing übereinstimmenden Mitgestalter gefunden hat.

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